LK von Volckamer
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Vom Loswerden nach dem Loslassen – Teil 2

Das „bald“ hat sich nun ordentlich in die Länge gezogen, aber wie es so schön heißt: besser spät als nie.

Wie in Teil 1 versprochen, geht es in Teil 2 mehr ins Detail.

Verkaufen: Einstellen für eBay und co.

Ich selbst bin nicht akribisch beim Erstellen von Inseraten und Auktionen. Es macht mir keinen Spaß und habe dafür wenig Geduld.

Daher halte ich mich hauptsächlich an die für mich wichtigsten Eckpunkte:

  • Aussagekräftige, anziehende Fotos
  • Überschrift / Titel, der bereits „alles“ aussagt
  • Prägnante Beschreibung
  • Richtige Kategorie, Zeitpunkt, Verkaufsart und Plattform

Fotos – „Was zählt ist außen“1

Zu Beginn zählen nicht die inneren Werte. Menschen entscheiden innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde, ob sie etwas oder jemanden mögen. Das hat mit dem Großen und Ganzen der Erscheinung zu tun, aber da Elemente wie Geruch, Geräusche u.ä. bei Fotos wegfallen, geht es hier ums Auge.

Die Fotos müssen Lust machen, den Gegenstand zu besitzen. Ok. Nicht sehr einfach, wenn es sich um Gegenstände handelt, die nicht besonders hübsch anzuschauen und z.B. eher praktischer Natur sind. Ein technisches Bauteil, wie zum Beispiel eine interne Festplatte, ist nicht gerade ein Model unter den Verkaufsgegenständen. Aber auch diese kann auf einem ordentlichen, sauberen Untergrund liegen, gut ausgeleuchtet sein und den Eindruck erwecken, dass sie für einen gebrauchten Gegenstand noch einwandfrei in Schuss ist.

Das Verkaufsobjekt ein wenig in Szene zu setzen ist besonders empfehlenswert. Klamotten wirken als Outfit drapiert gleich interessanter und regen die Phantasie an. Angezogen kann Deine Zielgruppe direkt Schnitt und Passform erkennen.

Generell sollen die Fotos dabei helfen, dass Dein potentieller Käufer das Teil nicht als Wegwerfartikel und wertlos wahrnimmt. Wer möchte sich schon selbst als jemanden sehen, der Schund kauft, den sonst keiner mehr besitzen möchte. Gute, liebevoll angefertigte Fotos sagen dem Käufer „Sieh her, ich bin nicht mehr neu und mein jetziger Besitzer braucht mich nicht mehr, aber ich bin tadellos in Ordnung, funktionstüchtig und bin es absolut wert, dass Du mich kaufst.“

Lass nicht zu, dass potentielle Käufer sich für das Bieten auf Deinen Artikel schämen „müssen“. Der Gedanke Deinen Artikel zu kaufen, sollte sich gut anfühlen.

Bei den von mir angesprochenen Plattformen ist es möglich mehrere Fotos hochzuladen. Nutze das aus! Deine Käufer wollen alles genau sehen. Stell Dir vor, Dein Artikel steht in einem Laden. Da wirft auch niemand nur einen flüchtigen Blick drauf und geht dann damit zur Kasse. Ausgenommen dem Fall, dass es ein bestimmter und verpackter Artikel ist, über den sich im Vorfeld schon informiert wurde. Allerdings wird auch in diesem Fall gerne die Packung gedreht und gewendet, geschaut ob der Karton in Ordnung und wirklich das richtige drin ist.

Also: Fotos von allen Seiten und von wichtigen Details. Um nachträglichen Ärger zu vermeiden, empfehle ich eventuelle Macken auf mindestens einem Bild darzustellen und im Text darauf hinzuweisen.

Hervorzuhebende Details:

  • Macken, Probleme
  • Typennummer, Markenschild, Größenschild, Waschinformation
  • Anschlussmöglichkeiten (technische Geräte)
  • Wichtige / besondere Details, die den Artikel zu etwas besonderem machen

Wenn Du keine professionelle Fotoausrüstung mit Hintergründen, Blitzgeräten und lichtstarken Objektiven hast, solltest Du Tageslicht zum Fotografieren bevorzugen. Wenn möglich, geh sogar raus auf den Balkon, in den Garten o.ä. In den meisten Fällen ist Helligkeit ein sich positiv auswirkender Faktor und wirkt gleich „neuer“ und „besser“.

Foto-„Regeln“:

  • Der Art des Artikels entsprechendes Setup (Licht, Umgebung)
  • Dem Artikel entsprechend drapiert, angeordnet, in Szene gesetzt
  • Sauberkeit von Artikel und Umgebung

Meist gibt es ein Foto, welches Deinen Artikel in den Artikel-Listen repräsentiert. Also: Hier wirklich ein schönes Foto des kompletten Artikels auswählen. Das Galerie-Bild muss nicht unbedingt aussagekräftig für Art, Marke, Zustand etc. sein, sondern hauptsächlich anziehend wirken, neugierig machen und den Interessenten dazu bewegen auf Deinen Artikel zu klicken.

Kategorie

Klingt einfach, ist aber – besonders bei eBay – nicht so trivial. Mein Tipp hier: Lass Dich von den vielen Möglichkeiten nicht verwirren, sondern tendiere zu der Kategorie, an die Du zuerst beim Artikel denkst. Hier funktioniert es meistens einfach von Dir auf andere zu schließen. Auch wenn sich Dein Esstisch vielleicht auch als Schreibtisch eignen würde und Deine Schuhe Sneaker und Sportschuhe sein könnten: trau Deiner ersten Intuition. Heute bedienen sich die meisten sowieso der Suchfunktion.

Bist Du der Meinung, dass das Einordnen in die Kategorie bei Deinem Artikel existenziell wichtig sein sollte: eBay z.B. bietet die Möglichkeit gegen Mehrkosten Deinen Artikel in zwei Kategorien einzuordnen.

Artikelname

Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn das was an dieser Stelle steht, sollte am meisten über den zu verkaufenden Artikel aussagen. Die Schwierigkeit: Es sind nicht viele Zeichen verfügbar, der Text sollte direkt überzeugen und für die entsprechenden Suchanfragen ausschlaggebend sein.

Daher ist eine allgemein gültige Empfehlung an dieser Stelle nicht einfach.

Da eine allgemein gültige Formulierung und Empfehlung über alle möglichen Artikel kaum machbar ist, folgend ein paar Punkte, an denen Du Dich grob orientieren kannst. Je nach Artikel können Punkte überflüssig sein. Z.B. ist es unnötig das Wort „Smartphone“ in der Überschrift zu erwähnen, wenn Du ein iPhone verkaufen möchtest. (Es sollte sich rumgesprochen haben was ein iPhone ist.)

  • Art („Fernseher“, „Stuhl“, „Schallplattensammlung Rock / Pop der 80er“, „mp3-Player“, „Kerzenständer“, „Service 2tlg.“, „Akkuschrauber“, …)
  • Marke („Philips“, „Samsung“, „Apple“, „Lenovo“, „Bosch“, „Ikea“)
  • Name / Modellnummer / Modellname („Expedit“, „Macbook Pro late 2013“, )
  • Alter / Zustand („2 Jahre alt“, „Wie neu“, „unbenutzt“, „überholt“, … )
  • Farbe (das schaffst Du vermutlich ohne Beispiele – sollte aber – falls gegeben – der Herstellerangabe entsprechen)
  • Beschreibendes Adjektiv („Top gepflegter …“, „Seltener …“, „Wunderschönes …“, „Praktische …“, „Bequem …“, „Wertvolle …“, „Antikes …“, „Besondere …“, „Hilfreiche …“, „Brillantes …“, „Echtes …“, …)
  • Highlights („1TB Flash-Speicher“, „Vollholz“, „Silber“, …)

Text

Normalerweise bin ich zu bequem für ausschweifende Texte. Am einfachsten mache ich es mir, wenn es sich um einen Artikel handelt dessen Marke und Name ihn eindeutig identifizieren. In diesem Fall suchen die Interessenten entweder genau nach diesem Artikel oder können sich mit ein paar Klicks im Netz eingehend informieren.

Die wenigen Informationen, die ich in diesem Fall noch in die Artikelbeschreibung einfüge, sind allgemein diese:

  • Alter / Kaufdatum
  • Zustand (Funktion / Optik)
  • ggf. Information zur bisherigen Lagerung (z.B. Nichtraucherhaushalt – wichtig z.B. bei Polstermöbel)
  • Verkaufsgrund (Info zu diesem Punkt folgt)

Bei Artikel, die mehr Beschreibung bedürfen, weil sie sich nicht mit Seriennummer und Modellname / Modellnummer eindeutig einordnen lassen, versuche ich mich trotzdem kurz zu halten und mehr die Fotos sprechen zu lassen.

Oft reicht ein erklärender Satz mit nachfolgender genauer Beschreibung der Eckdaten.

Beispiel 1:

Apple iPhone 5s 64GB Spacegrau (Oktober 2013) *keine Kratzer / Dellen / OVP*
Apple iPhone 5s, gekauft im Oktober 2013. Der Akku hält bei normaler Nutzung noch ca. 1 Tag.
Das Gerät weist nur leichte und kleinere normale Gebrauchsspuren auf. Es wurde immer mit Hülle und Displayschutzfolie verwendet.
Kein SIM-Lock / Kein Net-Lock
Verkaufe das iPhone mit Originalverpackung und dem kompletten Zubehör. Kabel, unbenutzte Kopfhörer, Netzteil, …
War mit dem Gerät sehr zufrieden, habe aber nun über meinen Vertrag ein iPhone 6 erhalten.

Beispiel 2:

Dekorative & hochwertige Porzellankatze (rosa/rot) *perfekter Zustand
Furchtbar kitschige und überflüssig quietschrosa und rot-getreifte Porzellankatze mit Glubschaugen, wunderbar geeignet zum Staub fangen.
Maße (B/L/H): 10cm / 10cm / 20cm
Keine Macken, Risse o.ä.
Muster-Herkunftsland
Wurde mir von meiner Patentante geschenkt und passt leider zu nicht meiner Einrichtung.

Beispiel 3:

Kleiderpaket Damen – 25 Teile – Marke1, Marke2, Marke3, uvm. Größe 36/38

Marke1:
Top, schwarz, 36
Longsleeve, weiß, xs

Marke2:
Jeans, blau, 32 / 34
Blut, blau-weiß gestreift, 34

Weitere Angaben

Du solltest grundsätzlich darauf hinweisen, dass Du privat verkaufst, keine Artikel zurücknimmst oder Garantie gibst. Auch wirkt es freundlich und entgegenkommend, wenn Du schreibst, dass Du bereit bist Fragen zu beantworten und ggf. weitere Fotos zu senden.

Weitere Beispiele:

  • Die Kleidungsstücke sind in einem guten oder sehr guten Zustand.
  • Keine Flecken, Löcher, Risse, fehlende Knöpfe u.ä.
  • Alle Teile sind frisch gewaschen. Nichtraucherhaushalt.
  • Teile, die mit * gekennzeichnet sind, weisen was auch immer für ein Problem auf.
  • Teile, die mit # gekennzeichnet sind, sind neu und ungetragen.
  • Alle Teile wurden von mir getragen und haben gepasst. Ich trage meistens Kleidergröße 34 / XS. Bei Jeans normalerweise 26 und Länge 32.

Verschenken, denn Geben ist seliger denn Nehmen.

Verschenken kann nicht nur eine gute Variante sein, wenn es sich nicht rentiert den Artikel zu verkaufen. Schenken fühlt sich gut an und es ist eine einfache und schnelle Variante Deinen Sachen ein zweites Leben zu ermöglichen.

Auch beim Verschenken kannst Du je nach Art und Menge der Gegenstände viel verschiedene Wege gehen.

Sozialkaufhäuser, Umsonstläden, Caritative Institutionen

Wenn Du viele Dinge auf einmal loszuwerden möchtest, zum Beispiel, wenn Du frisch den Minimalismus für Dich entdeckt hast oder einen Haushalt auflösen musst, kann es sehr entspannend sein alles zusammen wegzugeben. Dies ist auch interessant, wenn z.B. Möbel dabei sind und Du diese mit wenig Aufwand weitergeben möchtest. Einrichtungen, die solche Spenden verkaufen, haben meist zum Ziel mit dem Erlös Hilfsprojekte zu fördern oder sie sind dafür da, dass weniger vermögende Menschen gute gebrauchte Waren an einem Ort erstehen können. Oft sind dies Projekte, die lokal verhaftet sind und dabei gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen. Dabei steht nicht nur die Verwaltung und der Verkauf der Waren im Vordergrund, sondern auch die Dienstleistung Wohnungen aufzulösen und größere Spenden abzuholen.

Natürlich muss es sich für die Einrichtung rentieren Deine Sachen zu holen. Wegen einem Schuhkarton voller Kleinkram schicken diese keine Mitarbeiter.

Wenn es mir zu weit war Gegenstände in ein Sozialkaufhaus o.ä. zu tragen, habe ich eine Kiste mit Sachen hingeschickt.

Manche Institutionen, wie zum Beispiel Oxfam, gibt es deutschlandweit, aber inzwischen gibt es überall Einrichtungen, die sich über Sachspenden aller Art freuen. Am besten nach Sozialkaufhäusern, Umsonstläden, Tauschläden und so weiter suchen. Teilweise findet man diese auch als Verzeichnis auf den Webseiten von Städten. Diakonisches Werk und Caritas haben häufig auch Kleiderkammern oder sammeln Kleiderspenden für Menschen im In- und Ausland.

Öffentliche Bücherschränke

In vielen Städten und Gegenden gibt es öffentlich zugängliche Bücherschränke verschiedenster Art. Teilweise werden diese sehr kreativ für die Bürger bereitgestellt. In diese Bücherschränke kann jeder Bücher stellen, die er nicht mehr mag und sich im Gegenzug herausnehmen, was er haben möchte.

Bücher lassen sich auch online über Tauschbörsen tauschen und verschenken, falls es nur darum geht, sich ungeliebter Bücher zu entledigen.

Weiterführende Links:
www.tauschticket.de
Liste öffentlicher Bücherschränke in der Schweiz
Liste öffentlicher Bücherschränke in Österreich
Liste öffentlicher Bücherschränke in Deutschland

Kleinanzeigen

Auch zum Verschenken sind Kleinanzeigen geeignet.

Bei eBay Kleinanzeigen gibt es sogar eine extra Kategorie „zu Verschenken“. Das Einstellen ist das gleiche, wie wenn Du etwas verkaufen möchtest, aber an der Stelle ist nicht viel Mühe gefragt.

Verschenkst Du Dinge einzeln und über eine Plattform, hast Du natürlich ähnlichen Aufwand, wie wenn Du etwas verkaufst.

Dafür geht es – meiner Erfahrung nach – sehr sehr schnell. Kaum etwas eingestellt, kommen schon die ersten Anfragen. Meist wirst Du Dich genötigt fühlen die Anzeige nach kurzer Zeit, meist sogar wenigen Minuten, wieder zu deaktivieren, da Du mit Anfragen in dieser Kategorie bombardiert wirst. Es ist definitiv nicht ungewöhnlich auf diesem Weg einen Artikel innerhalb von einer Stunde aus dem Haus zu schaffen.

Offen gesagt musst Du hier aber mit zum Teil sehr dreisten Anfragen rechnen. Als wäre geschenkt nicht genug, wollen die Leute die Sachen nicht selten noch kostenfrei geschickt oder geliefert bekommen.

Ich habe dieses Verhalten damit versucht etwas einzudämmen, in dem ich direkt geschrieben habe, dass ich nicht verschicke oder dies nur für ein bestimmtes Entgelt tun würde.

Mache Dir bewusst, dass Interessenten in der Kategorie „zu verschenken“, häufig Menschen sind, die (fast) alles nehmen um es dann selbst weiterverkaufen. 

Insgesamt gehe ich diesen Weg aufgrund leider sehr enttäuschenden Erfahrungen nicht mehr häufig. Lieber stelle ich etwas mit einem symbolischen Preis ein und schenke es, wenn die Leute bereit sind den kleinen symbolischen Preis zu zahlen. Du wirst staunen, was für strahlende Gesichter Du so sehen kannst.

Als ich das das letzte Mal so gehandhabt habe, ist mir die sehr nette Frau um den Hals gefallen, als ich ihr den Bilderrahmen gegeben habe, ohne das vereinbarte Geld zu nehmen. Sie war verlässlich zu verabredeten Zeit da, hat nicht versucht zu handeln und war sehr freundlich. Das sind Geschichten, die ich mag.

Weiterführende Links:
kleinanzeigen.ebay.de
www.quoka.de

In und vor dem Haus : Warum in die Ferne schweifen, …

Ganz einfach ist es, Dinge gut sichtbar und als „zu verschenken“ ausgezeichnet an die Straße zu stellen.

Hier muss ich immer schmunzelnd an die Serie „How I met your mother“ denken. Die Charaktere Ted und Marshall stellen in einigen Folgen diverse Gegenstände vor ihr Wohnhaus. Sie nennen die Stelle „Bermuda Dreieck“. Ted berichtet, dass alles was dort abgestellt wird, verschwunden ist, sobald er und Marshall der Stelle den Rücken zugewendet haben. In der Serien wird das natürlich herrlich dargestellt, aber es kann durchaus ähnlich vor Deinem Haus funktionieren.

Besser wäre, wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit trocken bleibt und wenn nicht alles weggenommen wird, solltest Du es nach ein paar Tagen wieder einsammeln.

Wenn Du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, kannst Du das gleiche auch im Haus versuchen. Einfach einzelne Sachen oder eine Kiste mit einem einem entsprechenden Hinweis versehen ordentlich, aber gut sichtbar in den Hausflur stellen. Um sicher zu stellen, dass keiner wegen der Sachen Ärger macht, kannst Du dazu schreiben, dass Du alles bis zu einem bestimmten Datum wieder aufräumen wirst.

Was gibt es noch?

Die Liste lässt sich bestimmt noch unendlich weiterführen. Dementsprechend freue ich mich über Deine Erfahrungen, Tipps und Tricks in den Kommentaren. Ich bin gespannt.

Kleiner Leitfaden durch den „Loswerde-Dschungel“

Wie in Teil 1 versprochen, hier noch der Versuch eines kleinen Wegweisers. Hoffe er trägt zur Zielfindung bei!

SimpleWinke_Loswerden_nach_dem_Loslassen_Teil2

Titelillustration: LK von Volckamer
* Zitat aus dem Musical Aida – Song: „Mein Sinn für Stil“

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2 Kommentare

  • Reply Julia 15. Juni 2016 at 13:36

    Hallo Christin,

    schön, dass Du in Deinem zweiten Teil Deinen Augenmerk auch sehr auf soziale Einrichtungen lenkst… Beim ersten Teil habe ich gesehen, dass Du auch unterschiedliche Ankäufer im Netz erwähnt hast; klar, hierzu lohnt sich der Verkauf nicht so sehr, wie wenn man Anzeigen erstellt oder ähnliches. Für mich ist es aber in einigen Fällen doch eine gute Lösung. Denn karikative Einrichtungen nehmen z.B. Dinge wie Bücher meiner Erfahrung nach manchmal gar nicht mehr entgegen, vor allem wenn man große Mengen hat. Meine Kleidung jedoch gebe ich dort wirklich meistens ab. Es ist einfach toll, damit Gutes tun zu können! Und mal ehrlich: Die meisten Dinge wird man sonst teilweise echt schlecht los..
    Aber zurück zu den Ankäufern: Dort ist es mein Ziel, die Sachen schnell und einfach los zu werden, aber doch noch etwas zu verdienen. Für mich hat sich da ein Preisvergleich schon sehr gut bewährt. Zum Beispiel über Bonavendi. Ich selbst bin aus München und dort startet Bonavendi Ende Juni jetzt eine tolle Aktion: https://www.bonavendi.de/blog/usedful-books/ Dort kann man Bücher, die man auf dem dortigen Flohmarkt nicht los wird, abgeben; die verkaufen dann die Sachen über ihren Preisvergleich und der Erlös wird gespendet. So finde ich ist es immer wichtig, sich nach solchen oder ähnlichen Aktionen umzuschauen.
    Ich denke, oft macht es der Mittelweg zwischen verkaufen und spenden.
    Ich danke Dir übrigens für Deine Tipps und Deinen tollen Leitfaden – Entscheidungshilfen beim Ausmisten und Ordnen sind immer hilfreich!

    Liebe Grüße,
    Julia

  • Reply Christin 23. Juni 2016 at 0:53

    Hallo Julia.
    Danke, dass Du Dir die Zeit für diesen ausführlichen und interessanten Kommentar genommen hast!
    Deine Erfahrung und Einstellung zu Ankaufplattformen, teile ich sehr. Ich wähle gerne diesen unkomplizierten und schnellen Weg und habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass es oft garnicht mehr so einfach ist seinen Sachen eine weitere Daseinsberechtigung zu verschaffen.
    Die Aktion von Bonavendi klingt klasse, danke für den tollen Tipp! Wenn Du mal wieder sowas hast, kannst Du mich gerne darauf hinweisen, damit ich es teile oder Du kannst es natürlich auch direkt auf meiner Facebook-Seite posten.
    Herzliche Grüße und weiterhin fröhliches Loswerden ;)
    Christin

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